HEIZLÜFTER



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Aufbau

Die Heizung in Geräten für den Einsatz in häuslicher Umgebung besteht meist aus einem Blankdraht-Heizelement, bei dem der stromführende Heizwiderstand direkt im Luftstrom angebracht ist. Für schwierigere Verhältnisse, z. B. auf Baustellen, wird statt des Blankdraht-Heizelements auch ein robusterer Rohrheizkörper verwendet, der zugleich eine höhere Schutzart gegen eindringende Fremdkörper ermöglicht. Heute findet oft auch eine Keramikheizplatte Verwendung, die nicht so heiß wird wie ein Draht, er ist daher ungefährlicher im Umgang.

Der Propeller wird meist von einem Spaltpolmotor angetrieben.

Über einen Wahlschalter kann zwischen mehreren Heizleistungen (meist 1 oder 2 kW) und einem Lüfterbetrieb ohne Heizung gewählt werden. Manche Geräte haben eine Zeitschaltuhr, um den Heizlüfter nach einer bestimmten Zeit auszuschalten.

Neben dem selbst-zurücksetzenden festeingestellten Temperaturschalter zum Überhitzungsschutz ist auch eine Temperatursicherung vorhanden, die das Gerät bei zu hohen Temperaturen irreversibel zerstört. Um ein Überhitzen durch Umkippen zu verhindern, haben viele Heizlüfter einen integrierten Kippschutz. Manche Geräte haben im Sockel einen Schalter integriert, der die Stromzufuhr unterbricht, wenn der Fühlerstift nicht mehr auf dem Boden aufliegt.[3] Andere haben einen Neigungsschalter, der das Gerät ausschaltet, sobald ein bestimmter Neigungswinkel überschritten wird.

Das Gehäuse besteht meist aus Kunststoff, seltener auch aus Metall. Für die Zu- und Abführung der Luft sind die Lamellen (Luftschlitze) manchmal so ausgelegt, dass sie die Zirkulation der Raumluft zusätzlich begünstigen.[3]

Durch die gute Luftumwälzung wird zwar der Raum schnell erwärmt, andererseits aber auch Schmutz und Staub aufgewirbelt, insbesondere da Heizlüfter fast immer am Boden stehen. Verstärkend kommt hinzu, dass die warme Luft die Atemwege austrocknet.

Neben transportablen Geräten gibt es auch Modelle für Wandmontage. Sie werden vor allem in Badezimmern verwendet, wo die Gefahr besteht, dass ein mobiles Gerät durch falsche Aufstellung mit Wasser in Kontakt kommt. Bei manchen dieser Geräte ist das Gehäuse bewusst so geformt, dass es nicht frei aufgestellt, sondern nur in fest montiertem Zustand betrieben werden kann.